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TEXTE

07 Sep

3 – AUF ZUM NÄCHSTEN AKT – DIE TRAGIK EINES VAMPIRS – EIN NEUER TAG – EURE WAHRHEIT – FERTIGLEBEN – FORTSCHRITT – FÜR EINEN VON VIELEN – GLÜCK UND UNGLÜCK – GOLDI – GOTT SCHAUT ZU – ICH LEBE EFFEKTIV – KEIN REFRAIN, BITTE – KEVIN – LATERNENLIEBE – MACH DIE AUGEN AUF – MEINE WELT IST SCHÖN, DEINE NICHT! – NIE VERGESSEN – NUR EIN PRÄSIDENT – OUTRO – PUNX NOT DEATH – REINER ZUFALL – SONNE MACHT EINSAM – SONNENUNTERGANG – STULLE BLUES – STRANDGUT – VATERFRAGEN – VERLOREN – VOM ERSTEN AUGENBLICK – WAS WILLST DU TUN – WORK SUCKS – ZURÜCK ZUM LICHT – ZWEI IN EINEN RAUM …

0

3

(M:Paul/T:Paul)

Ich gehe fröhlich in den Tag hinein und der erste Typ schlägt mich kurz und klein.

Der zweite kommt direkt auf mich zu und schreit: „Du dummes Arschloch du!“

Ich denke jetzt kann es nicht mehr schlimmer kommen:

Polizei, Sie sind vorläufig festgenommen!“

Alle guten Dinge sind 3 – ich bin dabei, ich bin dabei!
Alle guten Dinge sind 3 – ich bin dabei, ich bin dabei!

Waahhhhh!! Woh woh woh woh!

Meiner ersten Freundin war ich zu fett, wir waren nie zusammen in einem Bett.

Der zweiten war ich zu schlank, sie war leider dafür Fast-Food-krank.

Freundin Nummer 3 hingegen: „Ey, aber erstmal schön die Kohle hinlegen!“

Alle guten Dinge sind 3 – ich bin dabei, ich bin dabei!
Alle guten Dinge sind 3 – ich bin dabei, ich bin dabei!

Waahhhhh!! Woh woh woh woh!

Darum hat MET nur 3 Buchstaben.

Und das Logo hat auch nur 3 Farben.

Und, wenn ihr noch nüchtern seht,

Zählt wer alles auf der Bühne steht!

Alle guten Dinge sind 3 – ich bin dabei, ich bin dabei!
Alle guten Dinge sind 3 – ich bin dabei, ich bin dabei!

Waahhhhh!! Woh woh woh woh!

A

AUF ZUM NÄCHSTEN AKT

(M:Paul/T:Paul)

Hier sind wir wieder mit jeder Menge Krach.

Ganz lieb mit mehr Erfahrung und noch mehr Kraft.

Mit Liedern, die dir helfen sollen draußen zu bestehen.

Wieder Licht am Ende des Tunnels sehen.

Wir sind die neuen Helden dieser Zeit.

Immer oben auf und für jeden Scheiß bereit.

Bereit! Bereit! Bereit! Bereit! Bereit! Bereit!

Keine 2 Jahre und noch grün hinter den Ohren

stürmen wir die Bühnen denn dafür sind wir geboren

Musik ist unser Herzschlag der treibt uns jeden Tag

in meinem Blut sind Noten drin dass ist es was ich mag

Wir sind die neuen Helden dieser Zeit ..

Auf zum nächsten Akt, auf zur nächsten Kür!

Und wem´s nicht passt, dort ist die Tür!

Wir sind die neuen Helden dieser Zeit ..

B

C

D

DIE TRAGIK EINES VAMPIRS

(M:Paul/T:Paul)

Fröhlich voller Druck kam ich auf der Party an.

Und sah sofort die Frau da, die ist noch ohne Mann.

Die Flirtsprüche gelernt und sie war auch super drauf.

Und knapp nach 10 Minuten gingen wir auf ihr Zimmer rauf.

Sie übernahm die Führung, das gefiel mir auch sehr gut.

Doch sie wollte nicht nur mich, sondern auch mein Blut.

Ich flehte um mein Leben, ich redete auf sie ein.

Da fletschte sie die Zähne und ich wurde ganz klein.

Denn seit dieser Begegnung, seit dieser Nacht

Wurde ich um mein Tageslicht gebracht.

Nur noch fahle Haut – Hu Hu Hu.

Selbst das Sonnenstudio ist ab heut für mich Tabu!

Mein Meister, unser alter Graf sagte einst zu mir:

Such dir immer Jungfrauen! Ja das, das rat ich dir.

Sie schmecken leicht süßlich und machen selten Stress,

Denn sie sind uns verfallen, wie ich damals McBeth.

Doch seit ein paar Jahren spüre ich diesen Drang.

Am meisten sehne ich mich nach ’nem Sonnenuntergang.

Denn seit dieser Begegnung, seit dieser Nacht

Wurde ich um mein Tageslicht gebracht.

Nur noch fahle Haut – Hu Hu Hu.

Selbst das Sonnenstudio ist ab heut für mich Tabu!

Ich bin nun ein Kind vom dunklen Lord.

Van Helsing jagte mich schon des öfteren fort.

Ich lebe nur nachts, das habe ich kapiert,

Denn Sonne die ist tödlich, wäre fast dran krepiert.

Doch das Schönste ist daran ein Vampir zu sein.

Ich jage kleine Kinder und bringe sie zum schrei’n.

Und das entschädigt mich für jede Nacht.

Denn damals wurde ich um mein Tageslicht gebracht.

Nur noch fahle Haut – Hu Hu Hu.

Selbst das Sonnenstudio ist ab heut für mich Tabu!

d

E

EIN NEUER TAG

(M:Lisa/T:Lisa)

Ein neuer Tag.

Ich sitz schon wieder hier.

So viel zu tun

Und zu viel Zeit dafür.

Der Bildschirm flimmert

Und der Blick auf die Uhr

Sagt mir na jetzt aber los!

Ja verdammt, wohin denn nur?

Und während ich hier sitze, wächst in der Welt

eine weitere Idee, die mir nicht gefällt.

Und die Leute in den Straßen, ich dacht die wären nett.

Und doch wünsche ich mir, dass ich sie nie getroffen hätt!

Und in meinem Kopf, da geht irgendwas ab, was ich wohl besser mal reparier!

Und draußen regnets – Na warum solls der Welt auch besser gehen als mir?

Alles war mal irgendwie

Und ist es jetzt nicht mehr.

Keiner ist da,

Stört mich nicht allzu sehr.

Alles springt und rennt nach vorn

Und schreit: „Super, super!

Macht mal schön allein,

Ich komm und will nicht hinterher.

Und während ich hier sitze stirbt in der Welt

Eine weitere Idee, auf die keiner mehr zählt.

Und die Leute in den Straßen, ihr Glück das kotzt mich an.

Doch ich bin sicher, sie werdens merken irgendwann.

Und in meinem Kopf, da geht irgendwas ab, was ich wohl besser mal reparier!

Und draußen regnets – Na warum solls der Welt auch besser gehen als mir?

Und während ich hier sitze stirbt in der Welt

Eine weitere Idee, auf die keiner mehr zählt.

Und die Leute in den Straßen, ihr Glück das kotzt mich an.

Doch ich bin sicher, sie werdens merken irgendwann.

Und all der Quatsch in meinem Kopf nervt mich schon so lang, dass ich ihn wohl bald amputier.

Und draußen regnets, na warum solls der Welt und auch besser gehen als mir?

EURE WAHRHEIT

(M:Paul/T:Paul)

Hast du schon gehört das über die?

Die sind so arrogant, die grüßen nie!

Hast du schon gehört das über den?

Der fliegt so hoch, der kann dich gar nicht seh’n!

Ja hinter meinem Rücken, da wird mächtig viel erzählt.

Die Infos sind wahr, ich hab es selber miterlebt!“

Ich sehe bunt, und ihr sagt es war grau.

Eure Wahrheit kenn’ ich ganz genau!

Hast du schon gehört das über den?

Ein Einzelgänger nicht gewillt uns zu versteh’n.

Hast du schon gehört über Ninas Kind?

Es ist unehelich und außerdem noch blind!

Ja hinter meinem Rücken, da wird mächtig viel erzählt.

Die Infos sind wahr, ich hab es selber miterlebt!“

Ich sehe bunt, und ihr sagt es war grau.

Eure Wahrheit kenn’ ich ganz genau!

Hast du schon gehört das über Knut?

Ich hab gehört dem geht es heut’ nicht gut!

Hab ich dir schon von Paul erzählt?

Der spielt so schlecht Bass, dass er damit alle quält!

Ja hinter meinem Rücken, da wird mächtig viel erzählt.

Die Infos sind wahr, ich hab es selber miterlebt!“

Ich sehe bunt, und ihr sagt es war grau.

Eure Wahrheit kenn’ ich ganz genau!

Ja hinter meinem Rücken

Wird mächtig viel erzählt.

Drum haltet eure Klappe!

Damit ihr uns versteht!

d
F

FERTIGLEBEN

(M:Lisa/T:Lisa)

Wachsames Auge – Ihr entgeht nichts!

Sie schaut genau hin – Warum denn auch nicht?

Verzweifelte Blicke folgen meistens dann.

In einer Welt, in der man nur verzweifeln kann.

Schon so viele Dinge hat sie erlebt.

Früher die schönsten, die es zu erleben gibt.

Doch das, das ist nun lang vorbei.

Wann macht sie sich endlich frei

Von dem Gedanken an ein Zurück in eine bessere Zeit ..

Und was sie tut ist lachen – Denn geweint hat sie schon bis es nicht mehr ging.

Was kann sie nur machen? – Außer fertigleben und ironisch grinsend geh’n?

Äußerlich wirkt sie alles andere als gebrechlich.

Doch um sie herum alles so laut, brutal und hässlich.

Sie spürt den Angriff von jeder Seite.

Und das ist es, was ihr Schmerz bereitet.

Starre Augen sehen dich hilfesuchend an ..

Und was sie tut ist lachen – Denn geweint hat sie schon bis es nicht mehr ging.

Was kann sie nur machen? – Außer fertigleben und ironisch grinsend geh’n?

FÜR EINEN VON VIELEN

(M:Lisa/T:Lisa)

Schnell das sinkende Schiff verlassen, bevor es untergeht.

Wir fühlen uns nicht im Stich gelassen, für uns ist noch nichts zu spät.

Doch jetzt heißt es Abschied nehmen, von einer großen Zeit.

Und wir sind, jeder für sich, für die nächste schon bereit.

Klar ist’s nur einer von Vielen, die man im Vorbeigehen trifft.

Die kurz bleiben oder gehen, je nachdem wonach ihnen ist.

Und so wird es weitergehen, und es wird uns nicht groß stören,

Dass wir uns nun nicht mehr sehen, nicht mehr sprechen, nicht mehr hören.

Doch beim nächsten Mal ganz sicher, werd ich nichts vergessen haben,

Sollten wir uns neu begegnen, irgendwann im nächsten Leben.

Nie vergessen wer es war, der fragt was nicht so wichtig ist.

Wie es geht. Wie es ist. Was du machst und wer du bist.

Unstreichbar in Gedanken, die vielleicht bald vergessen scheinen,

Wenn wir neue Wege gehen, ich dank auch Ihnen für die meinen.

G

GLÜCK UND UNGLÜCK

(M:MET/T:Goethe)

Weite Welt und breites Leben,
Langer Jahre redlich Streben,
Stets geforscht und stets gegründet,
Nie geschlossen, oft geründet,
Ältestes bewahrt mit Treue,
Freundlich aufgefaßtes Neue,
Heitern Sinn und reine Zwecke:
Nun! man kommt wohl eine Strecke.

Spät erklingt, was früh erklang,

Glück und Unglück wird Gesang.

Durch Feld und Wald zu schweifen,

Mein Liedchen wegzupfeifen,

So geht’s von Ort zu Ort!

Sich alles an mir fort!

Spät erklingt, was früh erklang ..

Von allen schönen Waren,

Zum Markte hergefahren,

Wird keine mehr behagen,

Als die wir euch getragen

Aus fremden Ländern bringen.

O höret, was wir singen!

GOLDI

(M:Lisa/T:Lisa)

Hinter dünnen Mauern, in einem Reihenhaus.

Da sitzt sie, groß und gewaltig, und weiß nicht ein noch aus.

Kein Mann, kein Freund, der ihr zur Seite steht.

Weil jedem, der sie sieht sofort das Lachen vergeht.

Doch in einem kleinen Käfig, hinter dünnen Stäben.

Da sitzt ein kleiner Hamster, nicht fähig sich zu wehren.

Nach einem Ausweg suchend läuft er hin und her.

Doch hört er schwere Schritte nützt ihm das auch nichts mehr.

Der Kühlschrank ist leer.

Der Kühlschrank ist leer.

Sämtliche Lebensmittel schon in sich reingestopft,

Ist sie auf der Suche nach Nahrung – und ihr Sabber tropft.

Selbst dem Hund des Nachbarn hat sie schon den Napf geklaut.

Doch schon nach zwei Minuten, da war auch das verdaut.

Der Kühlschrank ist leer.

Der Kühlschrank ist leer

Auch ihre Vorratskammer steht schon seit Jahren leer.

Denn mit dem Einkauf kommt sie nicht mehr hinterher.

Sie ruft: „Mein Magen knurrt! Wo ist mein Abendbrot ?!

Ich will gefüttert werden!“ Lass doch den Hamster sterben.

Goldi. Oh Goldi. Wie konnte das geschehen ?!

Wir werden dich wohl nie mehr wiedersehen.

Ihr unerbittlicher Hunger wurde Goldi zum Verhängnis.

Ich sag euch solche Monster gehören ins Gefängnis!

GOTT SCHAUT ZU

(M:Paul/T:Paul)

Ich stehe hier vor euch und will mal nicht so sein.

Ich möchte gar nicht meckern und auch nicht richtig schrei’n.

Doch gibt’s da ein paar Dinge, die mich wirklich interessieren.

Die großen Fragen dieser Welt und wie kann das passieren?

Warum gibt es Kriege und warum gibt es Hass?

Ist es wirklich wichtig und wie kommt das zu das?

Werden wir getrieben von Korruption und Gier?

Und existiert die Liebe nur auf dem Papier?

Und dabei weiß ich ganz genau:

Gott schaut zu .. und ich auch!

Kurz hinter der Grenze da warten sie auf dich.

Mit toten Augen und müdem Lächeln Gesicht.

An der Straße nach Polen stehen sie dann.

Und man redet uns ein, dass man da nichts machen kann.

Und dabei weiß ich ganz genau:

Gott schaut zu .. und ich auch!

Läuft die Kamera sind alle höchst pikiert

Doch dahinter wird fleißig weiter intrigiert.

Der Wahnsinn hat Methode, das sehe ich langsam ein.

Doch hinter meiner Glotze – da hört mich keiner schrei’n.

Und dabei weiß ich ganz genau:

Gott schaut zu .. und ich auch!

Und dabei weiß ich ganz genau:

Gott schreit .. und ich auch!

Und dabei weiß ich ganz genau:

Gott schaut zu .. und ich auch!

j

H

I

ICH LEBE EFFEKTIV

(M:Lisa/T:Lisa)

Ich bin immer freundlich,

Ich seh immer gut aus!

Permanente Selbstdarstellung,

Professionell gut drauf.

Ich bin zwar erst knapp 20,

doch hab schon tierisch viel erreicht.

Weiß ganz genau wo’s langgeht.

War’s auch nicht immer leicht

Ja ja – Die Welt ist deine Bühne

Bla bla – Das ist nicht, was ich brauch.

Du sagst, dass mir das schon auch gefiele,

Doch auf so ne scheiß Bühne stell ich mich erst gar nicht rauf!

Ich lebe effektiv!

Hier ist mein Katalog.

Was ich nicht alles schon gemacht hab,

Wohin es mich schon zog!

Ich lebe effektiv!

Und sage das mit Recht.

Was ich allein heute schon geschafft hab,

Mein freund dir würde schlecht!

Ja ja – Die Welt ist deine Bühne

Bla bla – Das ist nicht, was ich brauch.

Du sagst, dass mir das schon auch gefiele,

Doch auf so ne scheiß Bühne stell ich mich erst gar nicht rauf!

s

J
K

KEIN REFRAIN, BITTE

(M:Paul/T:Paul)

Dieses Lied gibt’s wegen dir!

Hat keinen Inhalt, genauso wie wir.

Ich hoffe doch es stört dich nicht.

Ich schrieb es ja auch nicht für dich!

Was wär die Welt denn ohne mich?

Und was wär die Welt denn ohne dich?

Ich weiß es nicht!

Dieses Lied hat keinen Refrain.

Keinen Inhalt und auch keinen Poeng.

Es handelt einfach nur über dich.

Du allein, ganz ohne mich.

Wir sind beide nun auf dieser Welt.

Und trennt jetzt das, was und zusammen hält.

Doch hier wird’s schon viel zu tief.

Und am Ende lief doch alles schief.

Was wäre die Welt denn ohne mich?

Und was wäre die Welt denn ohne dich?

Ich weiß es nicht!

Dieses Lied hat keinen Refrain.

Keinen Inhalt und auch keinen Poeng.

Es handelt einfach nur von dir.

Du allein, ganz ohne mir.

KEVIN

(M:Paul/T:Paul)

Kevin liegt mal wieder im Krankenhaus.

Sie pumpen ihm mal wieder den Magen aus.

Er hat es übertrieben, er tat es schon so oft.

Und jedes Mal aufs Neue haben alle dann gehofft.

Jetzt hat er draus gelernt und tut es nun nicht mehr.

Jetzt weiß er wieder das Leben ist nicht schwer.

Jetzt sieht er auch die Sonne, die uns jeden Tag anlacht.

Ja Kevin hat es ganz bestimmt geschafft.

Dann blieb er wieder clean in den nächsten Jahren.

Doch dann sah ich wieder Blaulicht durch die Straßen fahren.

Er hat es übertrieben, er tat es schon so oft.

Und jedes Mal aufs Neue haben alle dann gehofft.

Jetzt hat er draus gelernt und tut es nun nicht mehr.

Jetzt weiß er wieder das Leben ist nicht schwer.

Jetzt sieht er auch die Sonne, die uns jeden Tag anlacht.

Ja Kevin hat es ganz bestimmt geschafft.

Die Hoffnung stirbt zuletzt hat einer mal gesagt.

Doch Kevin starb früher liegt vor mir dort im Grab.

Er hat es übertrieben letztendlich doch geschafft.

Und spielt jetzt in der Hölle mit dem Teufel Skat.

Er hat nie draus gelernt, er nahm immer mehr.

Doch jetzt ist er tot, sein Leben ist nicht mehr.

Jetzt sieht er nicht die Sonne, die uns jeden Tag anlacht.

Ja Kevin hat es leider nicht geschafft

Ja Kevin hat es leider nie geschafft.

d

L

LATERNENLIEBE

(M:Lisa/T:Lisa)

Vorne an der Straße steht ein Laternenpfahl.

Er verhält sich stets ganz ruhig, doch eines Tages sagt er: „Warte mal!“

Ich wusste nicht recht, was das sollte.

Sollt’ ich lachen oder nicht?

Er sprach ich will dir nur was sagen:

Ich bin so gern dein Licht!

Ich bin so gern dein Licht!

Ich bin so gern dein Licht!

Ich bin so gern dein Licht!

M

MACH DIE AUGEN AUF!

(M:Lisa/T:Lisa)

Mach die Augen auf, und denk erstmal nach.

Bevor du wieder andere nach deiner Meinung fragst.

Sage nicht immer es geht dich nichts an.

Und fange danach zu meckern an.

Ich sage nicht, dass ich besser bin als du.

Doch wenn ich rede, denk ich oft wozu?!

Sie ist es, die wir fürchten. Es ist die Seuche der Nation.

Egal, wo man auch hinkommt: Sie wartet schon.

Bleibt nur sitzen auf eurem Sofa, so nimmt das Leben seinen Lauf.

Doch wenn ihr einfach keinen Bock habt regt euch nicht auf.

Du weißt genau, dass du nichts ändern kannst.

Und wenn nicht du, dann kann es niemand.

Wohin man sieht Enttäuschung und Resignation.

Doch was kann man tun? Ach, einer macht das schon ..

Warum geht es allen gut, nur nicht mir?

Warum scheint überall die Sonne nur nicht hier?

Sie ist es, die wir fürchten. Es ist die Seuche der Nation.

Egal, wo man auch hinkommt: Sie wartet schon.

Systemkritik und Zweifel, doch niemand will was tun.

Tausend große Worte und der Vorschlag sich auszuruh’n.

Wir werden es erleben, es liegt in unserer Hand.

Sollte Dummheit wirklich siegen, werden wieder Menschen verbrannt.

MEINE WELT IST SCHÖN, DEINE NICHT!

(M:Paul/T:Paul)

Was willst du von mir, du kannst das Wasser mir nicht reichen.

Wohnst mit 22 brav zu Haus und deine Mutter stellt die Weichen.

Von Beruf Papa´s Sohn und mehr wirst du nie sein.

Ohne ihn und sein Geld wärst du ganz allein.

In deiner Welt! In deiner Welt! In deiner Welt!

Ja das ist deine Welt!

Wenn du in den Raum kommst, könnt ich nur noch kotzen.

Doch die Frauen fangen an auf dich zu glotzen.

Deine Freunde sind gekauft, es kann dich wirklich niemand leiden.

Ich werde dich in meiner Welt fortan besser meiden!

Das ist meine Welt! Das ist meine Welt! Das ist meine Welt!

Ja das ist meine Welt!

Deppen so wie dich will ich in meiner Welt nicht haben.

Anzugträger, Krawattenbinder kann ich nicht ertragen.

In dieser meiner Welt werden wir niemals Freunde werden.

Doch egal wie hart es kommt, ich werde daraus lernen.

In meiner Welt! In meiner Welt! In meiner Welt!

Ja das ist meine Welt!

N

NIE VERGESSEN

(M:Jörn/T:Lisa & Paul)

Ich sehe dich seit Jahren wieder, schaue tief in dein Gesicht.

Seitdem hat sich viel verändert aber irgendwie auch nichts.

Uns trennt nur noch ein Meter, uns trennt nur noch ein Stück.

Ich wünsche mir die Zeit mit dir so oft zurück.

Ich hab dich nie vergessen und sehe jetzt ganz klar,

dass die Zeit mit dir die Beste war.

Ich dachte lang an diesen Tag und konnte es nicht verstehen.

Ich hatte mich so oft gefragt wolltest du mich bloß nicht sehn.

In meinem Kopf die ganzen Bilder und konnte es dir nie sagen.

Vielleicht sehen wir uns wieder in ein paar Jahren.

Ich hab dich nie vergessen und sehe jetzt ganz klar,

dass die Zeit mit dir die Beste war.

Es wird sie wieder geben, die Zeit für uns zwei.

Wir werden es erleben. Geh bloß nicht an mir vorbei.

NUR EIN PRÄSIDENT

(M:Lisa/T:Lisa)

Zahllose klagende Menschen stehen seit Tagen vor meiner Tür.

Beschweren sich wie schlecht die Welt ist und wollen nicht verstehen: Ich kann doch nichts dafür!

Ich wollt’ doch immer nur Gutes tun aber irgendwie erfahr ich keinen Dank für mein Bemühen.

Stattdessen werd’ ich von euch angemacht, erfahr Verachtung und hier stehe ich nun.

Ich bin doch nur ein Präsident! (Der größte Schurke, den man kennt!)

Einfach nur Staatsoberhaupt. (Jemand, dem keiner mehr glaubt!)

Für mich ist es wirklich kein Problem mir meine Fehler einzugestehen.

Aber irgendwie vergesse ich sie ständig – muss ich gestehen!

Doch so eng würde ich das jetzt auch nicht seh’n – ich mein das kann doch mal passieren!

Wenn so viele Menschen gegen soviel demonstrieren, kann man schonmal den Überblick verlieren!

Denn ich bin nur der Präsident! (Der größte Schurke, den man kennt!)

Einfach nur Staatsoberhaupt. (Jemand, dem eh keiner mehr glaubt!)

Doch zum Glück hat man noch das Gute in mir erkannt!

Gebt zu – mein Lächeln ist doch echt charmant!

Und schon wählt ihr mich wieder für 4 Jahre

Und wenn nicht, helfe ich nach, gar keine Frage!

Denn ich bin der Präsident! (Der größte Schurke, den man kennt!)

Bin euer Staatsoberhaupt. (Jemand, den keiner von uns braucht!)

Ihr werft mir vor ich hätte Spaß an Kriegen, glaubt mir ich kämpfe für den Frieden!

Böses soll dem Guten unterliegen, ich will, dass sich alle Menschen lieben!

Will, dass mich alle Menschen lieben!

Will, dass alle mich lieben!

Will, dass du mich liebt!

Will, dass du mein bist!

°
O

OUTRO

(M:Paul/T:Paul)

Dies ist ein Dankeschön an alle, die mit uns punken.

Dies ist ein Dankeschön an alle, die mit uns wanken.

Dies ist ein Dankeschön an euch die, die hier vor uns stehn.

Nun ist es leider aus, doch wir werden uns wiederseh’n.

Doch bitte geht uns jetzt nicht fremd, ihr solltet euch hüten!

Denn, wenn ihr es trotzdem macht, dann stecken wir euch ..

In Sack und Tüten.

P

PUNX NOT DEATH

(M:Lisa/T:Lisa)

Punks, das sind doch die mit den Buttons auf der Jacke.

Mit den coolen Stiefeln und der Nadel in der Backe.

Anarchie & Chaos, nur das ist ihr Ziel.

Und von den scheiß Bullen, da halten sie nicht viel.

Die Schnürsenkel rot und ’n Tattoo auf’m Arm.

Legen sie am 1. Mai Kreuzbergs Straßen lahm.

Die Haare ganz bunt und wehe gekämmt.

Ein Pseudo, wer kein MET-Badge sein Eigen nennt!

Ja so werd ich auch und dann zeige ich’s euch allen.

Sehe super punkig aus, weil Punks mir so gefallen.

Ja dann bin ich Punk und jeder kann es sehen.

Und dann kauf ich mir vielleicht ein Buch, um Punk auch zu verstehen.

°

Q
R

REINER ZUFALL

(M:Paul/T:Paul)

Wie weit soll ich noch gehen?

Wieviel muss ich noch sehen?

Wenn ich es dann weiß,

Die Antwort wie sie heißt.

Werde ich es dann noch schaffen

Oder bloß wie all die anderen gaffen?

Es ist reiner Zufall, dass wir uns heut sehen.

Es ist reiner Zufall, dass wir vor euch stehen.

Wir glaubten wir wären Königskinder,

verschrien als BSE-Rinder.

Energie, volle Kraft voraus!

Aber Mr. Spock blieb doch zu Haus.

Da waren es nur noch drei.

Das ging uns am Arsch vorbei.

Es ist reiner Zufall, dass wir uns heut sehen.

Es ist reiner Zufall, dass wir vor euch stehen.

Bitte glaubt mir nur ein Wort und ihr könnt verstehen.

Es ist reiner Zufall, dass wir uns heut sehen.

Falls morgen alles endet.

Unser Glück sich wiedermal wendet.

Werdet ihr in eure Herzen sehen.

Und dann könnt ihr uns verstehen.

Es ist reiner Zufall, dass wir uns heut sehen ..

S

SONNE MACHT EINSAM

(M:Paul/T:Paul)

Wenn morgens so die Sonne scheint, das Nachbarkind laut vor Hunger weint.

Ich müde an die Decke blicke, langsam mich ins Kissen drücke.

Die Sehnsucht auf die Reise schicke, wie gern wäre ich bei dir ..

Sonne macht albern, Liebe macht Blind.

Sehnsucht macht traurig, ich treibe mit dem Wind.

Ich quäle mich hoch und schaffe es raus,

Stehe fest mit beiden Füßen vor unserem Haus.

Sie tragen mich zum Bahnhof, dritte Ecke links.

Ich steige ein, Entstadion ist Kurbad-Zingst.

Dann sitze ich am Strand und schreibe Zeilen in den Sand.

Sonne macht albern, Liebe macht Blind.

Sehnsucht macht traurig, ich treibe mit dem Wind.

Meine Augen bleiben zu, wenn der Tag anbricht.

Ich hab nicht hingehört beim Wetterbericht.

Hab nicht gesehen, wie alles vor die Hunde geht.

Die Welt ihre letzte, ihre letzte Runde dreht!

Sonne macht albern, Liebe macht Blind.

Sehnsucht macht traurig, ich treibe mit dem Wind.

SONNENUNTERGANG

(M:Lisa/T:Lisa)

Wir wollten sie verändern, die Welt um uns herum.

Herausschrei’n wie es besser wäre, doch seit Tagen bleibst du stumm.

Dein Gesicht spricht Bände, du brauchst nicht zu lügen.

Ich weiß es ist vorbei, wir müssen uns im Schweigen üben.

Die Leere in deinen Augen, sie passt nicht zu dir.

Du bist nicht mehr du und wir sind nicht mehr wir.

Viel Zeit bleibt nicht, um zu sagen, was man kaum in Worte fasst.

Und dann kommt diese Melodie, die einen dann so traurig macht.

Wieviel Zeit werd’ ich noch haben bis zum Sonnenuntergang – irgendwann.

Wieviel Zeit willst du mir geben, wenn die Sonne untergeht – Ist es dann für und zu spät?

Du sagst du willst jetzt gehen, es ist an der Zeit.

Und für falsche Kompromisse warst du noch nie bereit.

Du sagst du wirst jetzt gehen, dich halte nichts mehr hier.

Außer dieser einen Sache, außer vielleicht mir.

Ich sehe die Lichter der 1000 Laternen,

die sich wie wir in der Nähe entfernen.

Wieviel Zeit werd’ ich noch haben bis zum Sonnenuntergang – irgendwann.

Wieviel Zeit willst du mir geben, wenn die Sonne untergeht –

Ist es dann für und zu spät?

Wieviel Zeit willst du mir geben, wenn die Sonne untergeht –

Ist es dann für und zu spät?

STULLE BLUES

(M:Paul/T:Paul)

Heute Morgen in der S-Bahn, ich schaute grad so raus.

Es regnete und war kalt, ich dachte mir oh Graus.

Jeder liest still seine Zeitung, schaut den anderen nicht an.

Doch plötzlich kommt da so ein Nazi-Mann.

Ich hab sie nie begriffen und ich will sie nicht mehr sehen.

Der Mensch ist unantastbar, könnt ihr das denn nicht verstehen?

Sie demonstrieren gegen alles und gegen jeden.

Keine Achtung vor dem Menschen, und vorm Leben.

Sie wissen nicht, was gut ist. Und das ist schlecht.

Wenn braune Scheiße wählen geht, wählt sie rechts.

Ich hab sie nie begriffen und ich will sie nicht mehr sehen.

Der Mensch ist unantastbar, könnt ihr das denn nicht verstehen?

Du bist einer von vielen, du bist einer ihnen.

Leere Phrasen dreschen und sich bekriegen.

Demokratisch gewählt, vom Staat geduldet

Werden Menschen gequält, dem Wahnsinn gehuldet.

Sie treten dich in deinen Arsch beim schönsten Sonnenschein.

Das kann doch nur ein Nazi sein.

STRANDGUT

(M:Paul/T:Paul)

Steht die Milch schon gerronen in der Sommersonne,

Besuchen Feinstaub und Smog unsere Stadt.

Hey, dann ist ganz klar, ich ich bin nicht da!

Nur der Wind weiß, wo’s mich hin verschlagen hat.

Ich bin am Meer, denn dieser Ort der gefällt mir doch so sehr.

Keinen Hass und keinen Streit, nein nur Wasser weit und breit.

Ich bin am Meer, denn hier gefällt es mir so sehr!

Für mich wäre der Himmel ein Strand ohne Gewimmel.

Ich laufe stundenlang nur auf und ab.

Ich bade hier und dort. Man was für’n toller Ort.

Oh ’tschuldigung, ich hab kurz laut gedacht.

Ich bin am Meer, denn dieser Ort, der gefällt mir doch so sehr.

Keinen Hass und keinen Streit, nein nur Wasser weit und breit.

Ich bin am Meer, denn hier gefällt es mir so sehr!

Ich bekomme stets ’nen Sonnenbrand, im Nacken, da am T-Shirt-Rand,

Doch nichts hält mich davon ab.

Ich fahr auch nächstes Jahr nach Zingst, das ist doch klar!

Und dann habe ich es wiedermal geschafft,

Ich bin am Meer, denn dieser Ort, der gefällt mir doch so sehr.

Keinen Hass und keinen Streit, nein nur Wasser weit und breit.

Ich bin am Meer, denn hier gefällt es mir so sehr!

Ich bin am Meer, denn dieser Ort, der gefällt mir doch so sehr.

Keinen Hass und keinen Streit, nein nur Wasser weit und breit.

Ich bin am Meer, denn hier gefällt es mir so sehr!

°

T
U
V

VATERFRAGEN

(M:Paul/T:Paul)

Ich schau in meinen Spiegel, ich schau in mein Gesicht.

Der Mann, der mich mal zeugte nein, den kenne ich nicht.

Diese schönen braunen Augen, vielleicht habe ich sie von ihm.

Oder meine roten Haare, man weiß ja nie.

Da waren so viele Fragen. Doch niemand hört mir zu.

Nur noch eine allerletzte: Wo bist du?

Sag mir wo bist du?

Man hat mich so oft gefragt, ob du mich überhaupt interessierst.

Ich hab’s dann immer verleugnet und hab’s ignoriert.

Man hat mich so oft gefragt, ob ich dich noch mal sehen will.

Doch meistens blieb ich stumm dabei, verhielt mich still.

Da waren so viele Fragen. Doch niemand hört mir zu.

Nur noch eine allerletzte: Wo bist du?

Sag mir wo bist du?

Doch nach so vielen Jahren, da nehme ich mir da Recht

Dich täglich zu verfluchen, ich hoffe es geht dir schlecht!

Jetzt brauchst du auch nicht mehr anzukommen, ich habe abgeschlossen mit dir.

Das Leben das muss weitergehen und ich beginne es neu von hier.

Da sind so viele Fragen, doch ich höre nicht mehr zu.

Und falls du einmal aufkreuzt:

Lass mich bloß in Ruh!

VERLOREN

(M:Paul & René/T:Paul)

Detlef denkt „Ich kann nicht mehr!“ und Barbara fällt’s auch sehr schwer.

Sie haben sich noch nie gemocht, das Kind hat sie zusammen gebracht!

Ein Kind, das er ja so nicht wollte und sie auch nicht bekommen sollte.

Da schlossen sie einen Pakt mit dem Teufel aus dem Glas.

Er würde sie durchs Leben führn, und sie dafür dann nichts mehr spürn.

Er hat von Anfang an verloren, er hat von Anfang an verloren ..

Man hörte nur kurz Geschrei und beide willigten schnell ein.

Und seit diesem schönen Tag man beide nicht mehr nüchtern sah.

So leben sie seit vielen Jahren, stumm betäubt in wehen Klagen.

Das Kind hat es nicht weit gebracht, nur bis zur Kneipe Tag und Nacht.

Er hat von Anfang an verloren, er hat von Anfang an verloren ..

Auch er hat bei ihm unterschrieben, bei diesen Eltern ward ihm nichts geblieben.

Keine Liebe keine Zärtlichkeit, nur Alkohol und Einsamkeit.

Doch der Teufel versteht ihn gut, gibt ihm wieder neuen Mut.

Für das Kind, das er nicht wollte und sie auch nicht bekommen sollte ..

Er hat von Anfang an verloren, er hat von Anfang an verloren ..

VOM ERSTEN AUGENBLICK

(M:Paul/T:Paul)

Vom ersten Augenblick warst du an meiner Seite.

Vom ersten Augenblick standest du neben mir.

Zeigtest mir das Licht in dieser endlosen Weite.

Zeigtest mir das Licht und dafür dank ich dir.

Und jedes Mal, wenn ich am Boden war standest du bei mir.

Zeigtest mir das Licht und dafür dank ich dir.

Wir waren nicht immer einer Meinung.

Nicht immer beim anderen vorne weg.

Wir stritten uns schon mal um die Kleidung.

Und wünschten uns dann ganz weit weg.

Doch jedes Mal, wenn ich am Boden war standest du bei mir.

Zeigtest mir das Licht und dafür dank ich dir.

Wie ich heute weiß hatte ich großes Glück.

Denn so was wie dich gibt es nicht nochmal.

Direkt, frech und so verrückt.

Warst du immer für mich da.

Auch jedes Mal, wenn ich am Boden war standest du bei mir.

Zeigtest mir das Licht und dafür dank ich dir.

Und wenn es soweit ist, steh ich neben dir.

Zeige dir das Licht, wie damals du mir!

°

W

WAS WILLST DU TUN?

(M:Lisa/T:Lisa)

Du wachst auf, nachts um vier, die Katze liegt tot neben dir.

Du schaust sie an und dir fällt auf: Ach, füttern muss man die ja auch!

Du hast gerade eingekauft, an der Ecke kriegst du eine drauf.

Er hat’s auf dich abgeseh’n, auf seinem Shirt steht „unbequem“.

Was willst du tun? Das Leben es nimmt seinen Lauf!

Ja, was willst du tun? Und du nimmst es mit dem Leben auf!

Du bist zu Haus, der Tag vorbei, ganz müde von der Keilerei.

Mit Freunden bisschen feiern gehen, ein wenig Spaß – das wäre schön.

Voll in Partylaune dann pisst dich schon der Nächste an.

In den Club kommst du nicht rein, sie sagen du wärst zu klein.

Doch was willst du tun?! Das Leben es nimmt seinen Lauf!

Ja, was willst du tun?! Und du nimmst es mit dem Leben auf!

Und du fragst dich was das soll.

Dein Leben ist scheiße, das der anderen ist toll.

Eine Antwort hab ich darauf nicht,

Doch im Gegenzug frage ich dich:

Was willst du tun? Das Leben es nimmt seinen Lauf!

Ja, was willst du tun? Und du nimmst es mit dem Leben auf!

Die Welt, sie will dich nicht verstehen,

Doch das Leben, es wird weitergehen.

Und an deinem Beispiel kann man sehen:

Man muss trotzdem weitergehen!

Was willst du tun? Das Leben es nimmt seinen Lauf!

Ja, was willst du tun? Und wir nehmen es mit dem Leben auf!

Was willst du tun? Auch wenn sie uns nicht verstehen.

Ja, was willst du tun? Wir werden trotzdem weitergehen!

WORK SUCKS

(M:Paul/T:Paul)

Um acht Uhr morgens steh ich auf. Danach ’nen Joint, weil ich ihn brauch.

Dann trink ich meinen kalten Tee und überleg, ob ich zur Arbeit geh.

Komm völlig breit auf Arbeit hin, zwei Stunden später als gewöhnlich rin.

Der Chef macht mich gleich blöde an, ob ich außer kiffen noch was anderes kann.

Er hat gefragt .. Ich hab gesagt:

Work Sucks! Ich hab es immer schon gewusst!

Work Sucks! Es ist wirklich kein Verlust!

Work Sucks! Ab heut ist für mich mit der Arbeit Schluss!

Der Chef droht mir ’ne Kündigung an, wenn ich mich nicht gleich bessern kann.

Er fleht zu mir, er hoffe sehr, am meisten viel es im so schwer.

Er hat gefragt .. Ich hab gesagt:

Work Sucks! Ich hab es immer schon gewusst!

Work Sucks! Es ist wirklich kein Verlust!

Work Sucks! Ab heut ist für mich mit der Arbeit Schluss!

Ja ab heut ist für mich mit der Arbeit Schluss!

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ZURÜCK ZUM LICHT

(M:Lisa/T:Paul)

Schau mich an und höre, was ich sage.

Gib mir deine Hand und stell’ jetzt keine Frage.

Das wird ein Trip ohne gleichen, nicht jeder findet’s schön.

Doch wir werden ihn bis zum Ende geh’n.

Nimm die Kraft aus deinem Bauch,

den Mut aus deinem Herzen.

Beiß’ die Zähne zusammen,

Betäube deine Schmerzen.

Und dann kommt der Sonnenschein.

Nicht immer wird es toll und unvergesslich werden.

Nicht jeder Tag wie der Himmel auf Erden.

Doch auf Regen da folgt Sonne, zurück zum Licht.

Und wenn dir wer was sagen will, dann vertraue nur auf dich.

Nimm die Kraft aus deinem Bauch,

den Mut aus deinem Herzen.

Beiß’ die Zähne zusammen,

Betäube deine Schmerzen.

Und dann kommt der Sonnenschein.

ZWEI IN EINEN RAUM

(M:Lisa/T:Lisa)

Zwei in einen Raum und wer lauter ist hat Recht.

Nur wer die Sachen hat, mit denen man anders ist, ist echt.

Keine Fragen nach dem Sinn, nur nach dem Zweck.

Und kommst die Chance, Ellenbogen raus sonst ist alles weg!

Wer bremst verliert, vielleicht kapierst du’s irgendwann.

Voll hinten reingebrettert aber immerhin die Hupe an.

Schon klar, lieber Querschnittslähmung, als das Gesicht zu verliern

Und wer auf beiden Beinen nicht gerade steht, der nimmt halt alle vier.

Und wir schlugen vor und dann schlugen wir nach.

Eine rechts und eine links und in die Mitte nach Bedarf.

Nichts übrig von dem alten großen goldenen Plan.

Wir haben vergessen, warum wir hergekommen warn.

Ist es so alt, dass mans neu nennen kann?

Nur Vollidioten stelln sich an die Reihe hinten an.

Zwischen den Zeilen ist für dich alles weiß.

Du verstehst keine Befehle, du befolgst sie gleich.

Ich weiß nicht genau, ob es ist wie es war.

Doch so wie es ist find ich es wunderbar.

Und weil es noch lange so sein wird wies ist,

merke ich nicht, wie ich das Alte vermiss.

Und wir schlugen vor und dann schlugen wir nach.

Eine rechts und eine links und in die Mitte nach Bedarf.

Nichts übrig von dem alten großen goldenen Plan.

Wir haben vergessen, warum wir hergekommen warn.

Und wir schlugen vor und dann schlugen wir nach.

Eine rechts und eine links und in die Mitte nach Bedarf.

Einsicht oder Mitleid können wir uns eigentlich jetzt auch sparn.

Wir haben vergessen, warum wir hergekommen warn.

Und dann schlugen wir nach,

Eine rechts und eine links und in die Mitte nach Bedarf.

Nur ein kurzer Donnerschlag und schon stand alles kerzengerade.

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